Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat die erste KI-Software zugelassen, welche bei der Diagnose von Herzklappenfehlern unterstützt. Ärzte können die Töne mit einem digitalen Stethoskop aufnehmen und in einer Cloud-basierten Plattform auswerten lassen. Damit kann die Rate der falsch erkannten Herzklappenstörungen reduziert werden.
Diese zu erkennen verlangt von Ärzten viel Erfahrung und Fachwissen. Über dieses Wissen verfügen viele Hausärzte nicht, welche oft als erste mit vermuteten Herzproblemen konfrontiert werden.
Auf Basis dieser Technologie können Probleme mit Herzklappen früher erkannt werden und mögliche Patienten rechtzeitig an Kardiologen überwiesen werden. Dort kann eine passende Behandlung weitergeführt werden.
Durch die hohe Menge an Beispieldaten – das „Ohr“ wird bei einem häufigen Einsatz mit einer grossen Menge an Herztönen geschult – wird so die Erkennung immer besser. Ein Arzt hört tausende Patienten ab, aber die Software hört viele Tausend oder Millionen Patienten ab. Das wird sicher nicht Kardiologen ersetzen, aber deren Arbeit unterstützen.
Das ist ein gutes Beispiel, wie die Qualität verbessert, die Kosten in der Medizin gesenkt und die Lebensqualität von potenziellen Patienten erhöht werden kann durch KI.
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