Auf dem Weg nach Japan
Eine interessante Möglichkeit für einen Zwischenstopp nach Japan bietet sich in Hongkong an. Von Hongkong gibt es zahlreiche Möglichkeiten für einen Weiterflug nach Japan. Im Perlflussdelta gelegen, bietet Hongkong eine spannende Mischung aus Moderne und traditioneller chinesischer Kultur.

Obwohl die allgemeine Wahrnehmung von Hongkong durch zahlreiche Hochhäuser geprägt ist, besteht Hongkong zu ca. 40 % aus Naturschutzgebieten. Bei dieser Reise blieb leider nicht genug Zeit, um diese zu erkunden; daher wird das Gegenstand einer zukünftigen Reise werden.
Erste Eindrücke
Seit der Flughafen von Hongkong auf einer vorgelagerten Insel bei Lantau Island neu gebaut wurde, ist der Landeanflug weniger spektakulär als zu der Zeit, als der Flughafen noch im Stadtzentrum war.


Im Flughafen findet man sich gut zurecht, und es gibt dort ein paar Besonderheiten, die man hier nicht kennt, wie Gratisduschen und Spender für heißes Teewasser. Ausgerüstet mit Thermoskanne und Teeblättern kann man sich so Tee einfach zubereiten. Das sieht man auch in Festlandchina.
Vom Flughafen gelangt man schnell ins Zentrum von Hongkong mit dem Airport-Express. Von den Bahnhöfen in Kowloon oder Central (Hongkong Island) kommt man einfach mit der U-Bahn oder dem Taxi zum Hotel. Für die Benutzung der U-Bahn und Busse reicht eine Visa-Karte. Man kann die einzelnen Stadtteile auch gut zu Fuss erkunden.
Ein Abend in Hongkong Island
Am ersten Abend haben wir eine Erkundung zu Fuss durch Hongkong Island unternommen. Da zeigte sich gleich die Mischung aus Hightech und Tradition. Man geht zwischen traditionellen Apotheken, Lebensmittelhandlungen und Restaurants durch. Die Gerüste bei Häusern sind bis hin hohe Stockwerke aus Bambus, der mit Seilen fixiert wird.



In den Geschäften werden viele Waren frisch verkauft. Damit ist nicht gut gekühlt gemeint, sondern man sucht sich teilweise den gewünschten Fisch, Frosch oder das Huhn (lebend) aus, und es wird vor Ort geschlachtet und aufbereitet.







Ebenso gibt es an zahlreichen Stellen Enten, Würste, frisches Gemüse und Obst. Teilweise sieht es schon recht „exotisch“ aus. Zum Thema Essen möchte ich schon mal vorwegnehmen, das ist wirklich sehr, sehr gut in Hongkong und die für uns speziellen Sachen wie z.B. Frösche, Schlangen etc. gibt es in vielen Restaurants nicht, und wenn, dann sind sie teurer als die regulären Speisen.

Vorbei ging es am Victoria Park. Dieser ist einer der verschiedenen grösseren Parks und bietet eine wohltuende Abwechslung vom Häusermeer.
Ein in Hongkong beliebtes Transportmittel sind die doppelstöckigen Trams, mit denen man die Stadt entdecken kann. Eine Fahrt, unabhängig von der Entfernung, kostet ca. CHF 0.25. Man hat dort besonders von oben eine gute Aussicht und kann so die spannenden Ausblicke während der Fahrt geniesen. Ein bisschen Abenteuer gibt es auch dabei, die Haltestellen sind recht schmal und die Fenster bei Wind und Wetter offen.



Nach dem Abendessen entschieden wir uns, noch ein traditionelles Dessert-Café zu besuchen. In Asien gibt es Cafés, die am Abend geöffnet haben und dann für das Dessert aufgesucht werden. Einer der Gründe dafür ist, dass man in vielen Restaurants, z.B. Nudelrestaurants, nur zum Essen hingeht. Damit ist gemeint, man setzt sich hin, bestellt – das Essen kommt meistens sehr schnell, in max. 5 Minuten – isst direkt und geht dann gleich. Lange sitzenbleiben ist in dieser Art von Restaurant nicht üblich. Und da diese auch meistens eine bestimmte Spezialität haben, geht man danach zum nächsten „Spezialisten“.
Das war der erste Beitrag zu Hongkong, weitere mir noch mehr Erlebnissen werden folgen.
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