Tai Kwun – Ein historisches Juwel im Herzen von Hongkong
Tai Kwun ist ein eindrucksvoll renovierter Gebäudekomplex aus der kolonialen Vergangenheit Hongkongs in Mitten des Zentrums zwischen Wolkenkratzern. Er umfasst die ehemaligen Gerichtsgebäude, die Polizeiverwaltung und ein Gefängnis, die heute ein faszinierendes Kultur- und Geschichtszentrum bilden.
Das Areal wurde in ein Museum zur Geschichte Hongkongs, eine Plattform für zeitgenössische Kunst sowie einen lebendigen Treffpunkt mit Cafés und Restaurants verwandelt. Besucher können die historischen Zellentrakte erkunden und dabei einen Einblick in die Entwicklung des Strafvollzugs in Hongkong gewinnen. Regelmässige Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen machen Tai Kwun zu einem kulturellen Highlight für Einheimische und Touristen gleichermassen.
Der Man-Mo-Tempel – Eine spirituelle Zeitreise inmitten der Metropole
Eine ganz besondere Zeitreise erlebt man im Man-Mo-Tempel. Eingebettet zwischen modernen Hochhäusern bietet dieser historische Tempel eine faszinierende Mischung aus Tradition und Großstadtflair.
In der weitläufigen Anlage finden sich zahlreiche Buddha-Statuen sowie kunstvoll verzierte Räuchergefässe (Xianglu), in die Gläubige brennende Räucherstäbchen stecken. Der aufsteigende Rauch soll Weisheit bringen und den Geist klären.
Trotz der pulsierenden Stadt rundherum strahlt der Tempel eine fast surreale Ruhe aus – eine Oase der Stille inmitten des hektischen Treibens Hongkongs.
Nudel Restaurants
Kommen wir nun zu den kulinarischen Genüssen. Ein Gericht, das man in Hongkong unbedingt probieren muss, sind Wan-Tan-Nudeln. Sie gehören zu den Klassikern der kantonesischen Küche – einfach, aber unglaublich lecker.


Eine Wan-Tan-Suppe besteht aus einer klaren Brühe mit Eiernudeln, gefüllten Teigtaschen und zusätzlichen Beilagen wie Fleischscheiben, Gemüse und weiteren Gerichten wie z.B. Dumplings. Sie weist gewisse Ähnlichkeiten mit einigen Ramen-Varianten auf, die ursprünglich aus China nach Japan gelangten. Die Suppe kann je nach Geschmack mit verschiedenen Beilagen oder zusätzlichen Toppings verfeinert werden.
Cafés
Nach dem Mittagessen laden zahlreiche Cafés zu einem Besuch ein. Im Folgenden werden zwei davon vorgestellt: ein modernes Cafés mit westlichem Flair und ein traditionelles Café.
Die Variationen waren durchaus kreativ. So gab es beispielsweise den Kaffee Aomori – eine Mischung aus Kaffee und Apfelsaft, inspiriert von Aomori, der für seine Apfelproduktion bekannten Region im Norden von Honshu (Japan).
Wem das zu modern ist, findet in Hongkong auch zahlreiche traditionelle Cafés. Natürlich haben wir auch eines davon besucht. Ein Aufenthalt in einem solchen Café fühlt sich an wie eine Zeitreise in die 1960er-Jahre.


Das traditionelle Getränk in diesen Cafés ist der Hongkonger Milchtee. Der Legende nach wird der Tee mit Damenstrumpfhosen gefiltert, bevor er mit Milch gemischt wird – daher auch der Name „Silk Stocking Milk Tea“.

Dazu werden verschiedene Gebäckarten serviert – unter anderem Eiertörtchen, die den portugiesischen Pastéis de Nata ähneln, gefüllte Brote sowie luftiger Chiffonkuchen.















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